Was soll ich anziehen?

Am besten ist bequeme Kleidung, die dir genug Platz für die Bewegung lässt. Auch sollte sie nicht zu warm sein. Es gibt natürlich Yogabekleidung zu kaufen, aber eigentlich ist eine Jogginghose plus T-Shirt schon perfekt.

 

 

Was soll ich mitbringen?

Bei uns im Yogazentrum findest du Yogamatten, Decken und Sitzkissen. Wenn du schon eine eigene Yogamatte und Decke hast, dann bringe sie gerne zum Unterricht mit. 

Wichtig ist, sich etwas zum Trinken mitzubringen.

 

 

Was ist der Unterschied zwischen Kundalini Yoga und Hatha Yoga?

Die Übungen im Kundalini Yoga sind im allgemeinen dynamischer als im Hatha Yoga, wo die Asanas statisch gehalten werden, und sie sind immer mit einem Mantra (Meditationswörter) verbunden. Die Übungen werden in fest vorgegebener Reihenfolge angeleitet, die darauf angelegt ist, eine optimale spezifische Wirkung zu erzielen (z.B. für die Flexibilität der Wirbelsäule, für das Drüsensystem oder auch um die inneren Ängste zu lösen). Am Ende einer Kundalini Yogastunde wird regelmäßig eine (Mantra-)Meditation gemacht. Im Kundalini-Yoga muss keiner befürchten, sich zu "verknoten": Extreme Beugungen, Drehungen sowie Kopfstand gehören nicht zum Kundalini Yoga. 

Hatha Yoga kann in verschiedenen Variationen und Schwierigkeits-Stufen ausgeführt werden. Wir möchten mit unserem Unterricht alle Anfänger und Fortgeschrittenen ansprechen.  Besonders schwierige Haltungen wie z.B. den Kopfstand leiten wir normalerweise nur in Workshops oder Kleingruppen an. 

 

 

Was heißt "Kundalini"?

Der Mensch besteht nicht nur aus dem physischen Körper, sondern ist vor allem ein Energiewesen. Man nennt im Yoga die einem Menschen zur Verfügung stehende Energie seine Kundalini-Energie. Da sie selten vollständig genutzt wird, wird sie in der Wissenschaft des Yoga oft bildlich als aufgerollte, schlafende Schlange dargestellt und bedeutet wörtlich übersetzt "die Locke im Haar des Geliebten’. Wenn wir anfangen, uns lebendiger, unternehmungslustiger und voller Lebensfreude zu fühlen, ist dies ein Hinweis darauf, dass die Kundalini-Energie erwacht ist. Kundalini Yoga, wie andere Yogaformen auch, ist ein guter Weg, diesen Prozess behutsam zu unterstützen. Unter Erleuchtung wird der Zustand verstanden, in dem die Kundalini-Energie ganz erwacht ist. Der Mensch empfindet dann ein tiefes Glücksgefühl in der Einheit mit dem Ganzen. 

 

 

Was ist wichtiger: Yoga-Übungen oder Meditation?

Körper und Geist sind auf vielen Ebenen miteinander verbunden - und sie beeinflussen sich gegenseitig. Wenn wir den Körper durch die Übungen wieder an seine ursprüngliche Gesundheit und Schönheit heranführen, klären sich die Gedanken und das Bewusstsein, und wenn wir unseren inneren „Quasselapparat“ durch Meditation zur Ruhe bringen können, entspannt sich auch der Körper. Ein Beispiel hierfür ist die unmittelbare Wirkung, die bereits ein paar tiefe Atemzüge in einer Stresssituation haben können: sie beruhigen, entspannen und helfen, das Wesentliche ins Auge zu fassen. 

 

 

Mit welchen Veränderungen kann ich rechnen, wenn ich mit Yoga anfange?

Das Körperbewusstsein wächst, der Körper wird kräftiger, flexibler und widerstandsfähiger, Ausdauer und Konzentration nehmen zu.

Das zeigt sich in einer aufrechteren Körperhaltung, verbesserter Stimmungslage und stärkeren Nerven.

Wenn man Yoga über einen längeren Zeitraum regelmäßig betreibt, möchte man mit seinem Körper keinen Schindluder mehr treiben, weil man seiner inneren Bestimmung gemäß leben möchte, und weil man alle Beziehungen auf eine aufrichtige Basis stellen möchte. Man erkennt die Folgen des eigenen Handelns und will es so gestalten, dass man dazu stehen kann.

 

 

Gibt es Risiken?

Im Allgemeinen unterstützt Yoga den Körper in seiner Gesundung und Selbstheilung. Ein Risiko besteht grundsätzlich dann, wenn jemand vorher eine schwere Krankheit durchgemacht hat oder noch damit zugange ist, oder wenn eine Schädigung des Körpers oder der Nerven z.B. durch einen Unfall vorliegt. In allen Fällen sollte man unbedingt einen sachkundigen Arzt oder Heilpraktiker befragen, bevor man mit Yoga anfängt. Ein Risiko kann auch dann entstehen, wenn man ohne sinnvolle Vorbereitung auf eigene Faust extreme Übungen ausprobiert oder trotz ernster Warnsignale des Körpers durchpowert.